Wie wir zusammenarbeiten
Was du von uns erwarten kannst, was wir von dir brauchen, und was ausdrücklich nicht im Umfang ist. Diese Seite ist absichtlich unbequem geschrieben. Die meisten Enttäuschungen in Projekten entstehen dort, wo beide Seiten etwas vorausgesetzt und niemand es ausgesprochen hat.
Auf dieser Seite
Was du von uns bekommst
- Einen Ansprechpartner auf zwei Wegen. Kurzes auf WhatsApp, Dateien und alles Nachweisbare an [email protected]. Beide Wege gehen an dieselbe Stelle. Im Hintergrund arbeiten mehrere Leute, das ist nicht dein Problem.
- Eine Antwort, auch wenn sie unbequem ist. Wenn etwas länger dauert, teurer wird oder nicht funktioniert, hörst du das von uns, bevor du danach fragen musst. Was du nicht bekommst, ist Funkstille.
- Beweise statt Behauptungen. Wenn wir sagen, etwas ist fertig, haben wir es vorher im echten Browser auf einem Handy und einem Rechner durchgeklickt. Fertig heißt bei uns nicht, dass der Code geschrieben ist.
- Widerspruch, wenn wir ihn für richtig halten. Wenn du etwas willst, das wir für einen Fehler halten, sagen wir es und begründen es. Bleibst du dabei, bauen wir es. Es ist dein Betrieb.
- Keine Frage nach deinen Passwörtern. Für jeden Zugang gibt es einen Einladungsweg. Wer dich in unserem Namen nach einem Passwort fragt, ist nicht von uns.
Was wir von dir brauchen
- Eine Person, die entscheiden darf. Drei Leute mit drei Meinungen und ohne Entscheider sind der teuerste Zustand in einem Projekt.
- Rückmeldungen gesammelt. Klick dich in Ruhe durch und schick uns eine Nachricht mit allem, was dir aufgefallen ist. Vierzehn einzelne Nachrichten über drei Tage kosten mehr Zeit als die Änderungen selbst.
- Freigaben schriftlich. Eine Mail oder eine Nachricht genügt. Am Telefon abgenommen und später anders erinnert ist ein Streit, den niemand gewinnt.
- Material vollständig. Was du nicht schickst, bauen wir nicht. Wir raten nicht und wir erfinden keine Inhalte über deinen Betrieb.
Korrekturen und neue Wünsche
Wie viele Korrekturrunden in deinem Projekt enthalten sind, steht in deinem Angebot. Innerhalb dieser Runden korrigieren wir, ohne dass etwas dazukommt.
Etwas anderes sind Wünsche, die im Angebot nicht stehen. Eine zusätzliche Seite, ein weiteres Modul, ein anderer Aufbau nach der Freigabe. Damit gehen wir so um:
- Du sagst uns, was du dir vorstellst.
- Wir schätzen den Aufwand und nennen dir den Preis.
- Du bestätigst oder lässt es.
- Erst danach bauen wir.
Wir bauen nichts unangekündigt dazu und stellen nichts in Rechnung, das du nicht vorher bestätigt hast. Umgekehrt bauen wir auch nichts kostenlos dazu, nur weil es "nur eine Kleinigkeit" ist. Zwanzig Kleinigkeiten sind ein zweites Projekt.
Wie dein Preis entsteht und wann gezahlt wird
Für individuelle Automatisierung, Websites und eigene Software gibt es keinen ehrlichen Standardpreis. Vor einer Zahl müssen drei Dinge klar sein:
- Der Prozess. Welcher konkrete Ablauf soll einfacher werden?
- Der Zeitgewinn. Wie viele Stunden bindet dieser Ablauf heute, und was davon kann entfallen?
- Die Systeme. Welche Werkzeuge, Datenquellen und Schnittstellen müssen verbunden oder ersetzt werden?
Eine öffentliche Staffel wäre für einen überschaubaren Einsatz schnell zu groß und für ein komplexes Vorhaben zu klein. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommst du deshalb ein schriftliches Festpreisangebot mit Umfang und Zeitplan. Einrichtung, laufender Betrieb und zusätzliche Entwicklung stehen getrennt darin.
- Wann. Das Laufende monatlich im Voraus, per Rechnung, zahlbar in 14 Tagen. Beim Einmaligen die Hälfte bei Auftragserteilung, die Hälfte nach der Abnahme.
- Jährlich zahlen spart. Zwölf Monate zum Preis von zehn.
Wie lange du dich bindest
Gar nicht, wenn du monatlich zahlst: kündbar zum Ende des Abrechnungszeitraums, in Textform, ohne Begründung und ohne Mindestlaufzeit.
Die einzige Ausnahme wählst du selbst. Wer das Jahr im Voraus zahlt und zwei Monate spart, legt sich für zwölf Monate fest, danach geht es monatlich weiter. Wir halten Kunden über die Arbeit, nicht über die Laufzeit.
Was ausdrücklich nicht im Umfang ist
Vier Dinge, nach denen regelmäßig gefragt wird, weil andere sie anbieten. Wir tun sie nicht, und hier steht warum und was wir stattdessen tun.
- Ortsangaben in Bilddateien, damit man bei Google Maps besser gefunden wird. Das ist kein Rankingfaktor, Google entfernt diese Daten beim Hochladen ohnehin, und kontrollierte Tests finden keine Wirkung. Stattdessen pflegen wir dein Google-Unternehmensprofil und hinterlegen deine Standortdaten dort, wo Suchmaschinen sie wirklich lesen.
- Gekaufte Verlinkungen und Plätze in bezahlten Listen. Das verstößt gegen die Richtlinien von Google, und die Folgen treffen deine Domain, nicht die des Verkäufers. Stattdessen holen wir Erwähnungen zurück, die dich schon nennen, ohne zu verlinken.
- Ein offenes Redaktionssystem ohne Wartungsvertrag. Ein ungepflegtes System ist die häufigste Einbruchstelle im Netz. Stattdessen machen wir die Inhalte selbst pflegbar, die du wirklich änderst, und halten den Rest sicher.
- Texte auf Suchwortdichte trimmen. Misst eine Größe, die kein Rankingfaktor ist, und macht den Text schlechter lesbar. Stattdessen schreiben wir zu der Frage, die deine Kunden tatsächlich eingeben.
Wem was gehört
- Deine Konten gehören dir. Domain, Hosting, Google-Profil, Reichweitenmessung, Schriftlizenzen laufen auf deinen Namen. Wir verwalten sie, wir besitzen sie nicht. Das ist der Unterschied zwischen einem Dienstleister, den du wechseln kannst, und einem, bei dem du festhängst.
- Bei einer Website bekommst du am Ende die Dateien und die Rechte daran, samt dem Recht, sie zu ändern oder ändern zu lassen.
- Bei der Software bekommst du ein Nutzungsrecht an der Plattform. Deine Daten, deine Inhalte und alles, was wir für deine Marke gestaltet haben, also Logo, Farben, Schriftauswahl, Texte und Bilder, gehören dir und bleiben dir auch nach Vertragsende.
- Wenn du gehst, bekommst du deine Sachen mit. Deine Daten als Export, deine Inhalte, deine Zahlen aus der Reichweitenmessung. Danach fragen musst du, aber bekommen tust du es ohne Diskussion.
Nach dem Livegang
Der Tag des Livegangs ist kein Ende. Was danach passiert, hängt davon ab, was ihr vereinbart habt.
- Ohne Wartungsvertrag läuft deine Seite weiter. Änderungen und Störungen rechnen wir nach Aufwand ab, und wir bearbeiten sie, wenn wir Zeit haben.
- Mit Wartungsvertrag sind Aktualisierungen, Sicherungen, Überwachung und ein Kontingent an Änderungsstunden enthalten. Die zugesagten Reaktionszeiten stehen in deinem Vertrag, gestaffelt danach, wie schwer die Störung wiegt.
- Zwei bis vier Wochen nach dem Start sehen wir uns gemeinsam die Zahlen an: wer kommt, worüber, und was daraus wird. Daraus ergibt sich, ob und woran weitergearbeitet wird.