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Vermietung: der Überblick

Deine Vermietung läuft an drei Orten: im Panel am Rechner, in der Mitarbeiter-App am Tresen und auf deiner Website beim Kunden. Dieser Artikel zeigt, was wo passiert und in welcher Reihenfolge du einrichtest. Lies ihn zuerst, danach gehst du Kapitel für Kapitel durch.

Auf dieser Seite

Die drei Orte

Das Panel ist deine Zentrale am Rechner. Dort liegen Flotte, Anfragen, Buchungen, Bußgelder, Rechnungen und die Auswertung. Hier arbeitet das Büro.

Die Mitarbeiter-App läuft auf Handy, Tablet oder dem Rechner am Tresen. Sie sortiert die Buchungen nach Dringlichkeit, von Überfällig bis Später. Wer Fahrzeuge übergibt und zurücknimmt, braucht nichts anderes.

Deine Website zeigt die Flotte, rechnet den Preis und nimmt Buchungen an. Was der Kunde dort sieht, kommt aus den Fahrzeugdaten im Panel. Du pflegst die Daten an einer Stelle, nicht an zwei.

Ein Miettag von vorne bis hinten

So läuft ein Vorgang durch das System:

  1. Der Kunde wählt auf deiner Website ein Fahrzeug und einen Zeitraum.
  2. Er legt ein Kundenkonto an. Ohne Konto sieht er weder Kilometer noch Extras noch die Bezahlaktion.
  3. Er bezahlt online. Die Zahlung landet auf deinem eigenen Zahlungskonto, nicht bei uns.
  4. Das System schreibt die Rechnung fest und schickt Buchungsbestätigung und Rechnung zusammen raus.
  5. Am Abholtag öffnet dein Mitarbeiter die App, füllt das Übergabeprotokoll aus und lässt den Kunden unterschreiben.
  6. Bei der Rückgabe dasselbe in die andere Richtung: Kilometer, Tank, Zustand, Fotos, Unterschrift.
  7. Nachberechnungen wie Mehr-Kilometer oder Reinigung entstehen direkt aus dem Rückgabeprotokoll.
  8. Nach ein paar Tagen überweist dein Zahlungsanbieter gesammelt aufs Geschäftskonto. Diesen Sammelbetrag ordnest du in der Buchhaltung zu.

Jeder dieser Schritte hat sein eigenes Kapitel. Die Reihenfolge oben ist auch die Reihenfolge der Artikel.

Was wir einrichten und was du selbst machst

Wir richten ein: deine Mietbedingungen und den Mietvertrag als Vorlage, die Gebührensätze daraus, den Mehr-Kilometer-Satz, die Rolle Vermietung für deine Mitarbeiter, die Anbindung deines Zahlungskontos und die Verbindung zu deiner Buchhaltung.

Du machst selbst: Fahrzeuge anlegen und pflegen, Preise setzen, Anfragen bearbeiten, Buchungen führen, übergeben und zurücknehmen, Bußgelder erfassen.

Die Mietbedingungen gehören zur EinrichtungGebühren wie Reinigung, Rauchen im Fahrzeug oder Schlüsselverlust rechnet die App mit den Beträgen ab, die in deinen Mietbedingungen stehen. Wir tragen diese Beträge einmal ein. Ändern sich deine Bedingungen, sag uns Bescheid, damit die App weiter dasselbe abrechnet, was der Kunde unterschrieben hat.

So kommst du ins Panel

Adresse: app.modvio.de

Melde dich mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort an, die in deiner Zugangsmail stehen.

Tipp dir die Adresse nicht zusammenmodvio.de/login gibt es nicht, dort landest du auf einer Fehlerseite. Der Einstieg über die Hauptseite heißt modvio.de/anmelden. Am kürzesten ist app.modvio.de. Leg dir ein Lesezeichen an, dann musst du es nie wieder tippen.

In der linken Leiste findest du die Vermietung als vier Einträge: Reservierungen, Flotte, Buchungen und Bußgelder. Alles andere in der Leiste gehört zu anderen Modulen.

In welcher Reihenfolge du anfängst

Arbeite diese fünf Schritte einmal durch, danach läuft der Betrieb:

  1. Fahrzeuge anlegen. Ohne Flotte zeigt die Website nichts und es lässt sich nichts buchen. Siehe Flotte pflegen.
  2. Preise setzen. Preis pro Tag, Inklusiv-Kilometer und Steuersatz je Fahrzeug. Siehe Preise und Miettage.
  3. Mitarbeiter-Zugänge anlegen. Du legst die Person unter Team an, wir schalten ihr die Vermietung frei. Siehe Die Mitarbeiter-App.
  4. Zahlungskonto verbinden. Dafür brauchst du ein eigenes Stripe-Konto. Siehe Stripe-Zugang einrichten und danach Online bezahlt werden.
  5. Online-Buchung öffnen. Erst wenn Preise und Fahrzeugdaten stimmen. Der Schalter sitzt in der Flotte.
Die Online-Buchung bleibt zu, bis du sie öffnestSolange sie geschlossen ist, zeigt deine Website Fahrzeuge, Daten und Preise weiter. Statt der Buchung steht dort der Hinweis, telefonisch anzufragen. Du kannst also in Ruhe einrichten, ohne dass jemand in eine halbfertige Strecke läuft.

Wer was sehen darf

Das Panel ist für das Büro. Wer dort einen Zugang hat, sieht Umsätze, Kunden und Rechnungen.

Die Mitarbeiter-App zeigt der Rolle Vermietung die Buchungen, die Protokolle und das Erfassen von Knöllchen. Keine Umsätze, keine Auswertung, keine Kundenakten.

Vergib Panel-Zugänge deshalb sparsam und App-Zugänge großzügig.

Ein geteiltes Konto beantwortet nicht, wer es warWenn sich mehrere Leute ein Panel-Konto teilen, steht im Verlauf bei jeder Änderung derselbe Name. Das Panel fragt deshalb bei Buchungen, Stornos und Preisänderungen nach einem Kürzel. Trag dort deine eigenen Initialen ein, nicht den Firmennamen. Nur so lässt sich später beantworten, wer eine Stornierung ausgelöst hat.

Wenn du nicht weiterkommst

Ruf an oder schreib an [email protected]. Schick am besten einen Screenshot der Stelle mit, an der du stehst. Das spart die Hälfte der Rückfragen.

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